10 überraschende Vorteile von Nikotin

04.06.2015 17:33:35 Blog

Bild: flickr.com // Lydia // CC BY 2.0

Nikotin – das Nervengift. Wenn wir den Medien glauben schenken möchten, ist Nikotin der Auslöser einer Sucht, forciert Krebserkrankungen und bringt auch unseren Nachwuchs dazu, bald nach den tödlichen Glimmstängeln von Philip Morris & Co zu greifen, nachdem sie sich (illegalerweise) schon einmal an einer E-Zigarette, welche übrigens kein Nikotin enthalten muss, versucht haben.

Nikotin ist, nachdem viele Versuche die E-Zigarette zu diskreditieren gescheitert sind, der erste und wohl auch letzte Angriffspunkt, welchen die Lobbyisten der Tabak- und der Pharmaindustrie haben, um sicherzustellen, das wir weiterhin auf deren tödliche bzw. überteuerte Produkte und Medikamente zurückzugreifen. Doch stimmen die Aussagen über Nikotin überhaupt, wie es zum Teil dargestellt wird? Ist Nikotin der süchtig machende Teufel, der schließlich dafür sorgt, dass wir an Krebs erkranken und womöglich daran qualvoll sterben?

Eine „Nikotinsucht“, anders als eine „Tabaksucht“ gibt es offiziell nicht. Das hat einen Grund: Reines Nikotin ist ein Stoff, welcher kaum eine süchtig machende Wirkung aufweist. Diese Wirkung wird in Tabakzigaretten durch die Kombination der Inhaltstoffe erhöht. Viele Stoffe in einer Tabakzigarette dienen also als Katalysator, welche die süchtig machende Wirkung von Nikotin potenzieren. (Quelle: sott.net)

10 Fakten über Nikotin, welche Sie überraschen werden

Nikotin gegen Fettleibigkeit

Es ist nichts Neues, dass ein Raucher Angst vor Gewichtszunahme hat wenn er mit dem Qualmen aufhören will. Fakt ist, dass Raucher in der Regel weniger Kilos auf die Waage bringen als Nichtraucher. Eine Studie fand heraus, dass Nikotin aber auch ein Appetitzügler ist, der dafür sorgt, dass wir einfach weniger essen. (Quelle: Sciencemag.org)

Nikotin verzögert eine Arthritis

Nun gut, diese Studie wurde lediglich an Mäusen durchgeführt. Doch es ist eine Tatsache: Nikotin kann die Entstehung von Arthritis verzögern. (Quelle: Biomedcentral.com)

Nikotin gegen Depressionen

Die Forscher des Duke University Medical Center fanden heraus, dass Nikotin im Gehirn bestimmte Bereiche stimulieren, welches dann zur Ausschüttung von Serotonin und Dopamin führt. Nun sollten wir sicherlich nicht alle mit Nikotinpflastern herumrennen, um uns glücklich zu fühlen, doch es ist ein weiterer Ansatz die Vorzüge von Nikotin in reiner Form zu nutzen.

Nikotin gegen Darmerkrankung

Bei der Colitis ulcerosa handelt es sich um eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung. Hier gibt es gleich mehrere Studien und Tests, die belegen, dass diese Erkrankung mit Nikotin behandelbar ist.

Nikotin gegen das fortschreiten von Alzheimer

Auch bei einer der grausamsten Krankheiten, die wir kennen, hilft Nikotin. Zwar lässt sich Alzheimer nicht heilen, doch zumindest ist es mit Nikotin möglich das Fortschreiten der Erkrankung einzudämmen bzw. den Zustand des Betroffenen zu verbessern. (Quelle: Telegraph.co.uk)

Nikotin gegen Parkinson

Denselben Effekt, den das „Nervengift“ bei Alzheimer-Patienten hat, weißt es auch bei einer anderen Erkrankung auf: Parkinson. Auch hier zeigen Studien, die übrigens schon seit vielen Jahren bekannt sind, dass Nikotin diese Krankheit vielleicht nicht stoppen aber zumindest verlangsamen kann.

Nikotin gegen das Tourette-Syndrom

Wir bleiben in der Medizin: Nach der Injektion kleiner Dosen Nikotin zeigte sich, dass Tourette-Patienten weitaus weniger oft unter einem schweren Anfall zu leiden hatten.

Nikotin gegen Schizophrenie

Unter Medizinern war schon länger bekannt das Patienten mit einer Schizophrenie, weitaus häufiger Raucher sind als gesunde Menschen. Eine These beschäftigt sich mit der unbewussten Selbstmedikation, welche diese Patienten durch das Rauchen ausführen. Inzwischen ist klar: Nikotin kann einen positiven Einfluss auf Schizophrenie haben.

Nikotin bei ADHS

Nikotin als Medikament und kein Ende in Sicht: Auch bei der Aufmerksamkeitsdefizitstörung (ADHS), welche nicht heilbar ist, stellte sich heraus, dass Nikotin einen positiven Einfluss auf das Befinden der Patienten hat. Bitte nun nicht, die eigenen Kinder zum Dampfen verleiten!

Nikotin als Stimulant

Zuletzt noch ein etwas bekannterer Fakt über das Nikotin: Nikotin kann kurzfristig die Aufmerksamkeits- und Gedächtnisleistungen steigern.

Wir sprechen hier natürlich nicht von Nikotin, welches wir beim Rauchen von Tabakzigaretten und/oder E-Liquid zu uns nehmen. Doch Nikotin ist zum Beispiel kein karzinogener Stoff, wie oftmals behauptet und hinter dem tödlichen Nervengift steckt vielleicht ein Medikament, welches dabei helfen kann, viele Krankheiten auf der Welt zu beenden oder zumindest zu mildern.

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