Die besten E-Zigaretten-Starterset für 2019

27.05.2019 09:02:15 Themen , Tipps

Die besten E-Zigaretten Startersets für 2019

Aller Anfang ist schwer. Das wissen nicht zuletzt vor allem Menschen, die versucht haben, mit dem Rauchen aufzuhören. So schwer muss man es sich aber überhaupt nicht machen. Viele Um- und Einsteiger in die E-Zigarettenwelt schwören auf die dampfproduzierenden Nikotinlieferanten und haben bereits ihr perfektes Starterset gefunden. Wir stellen unsere Top 4 unter den Anfänger-E-Zigaretten 2019 vor.

Auswahl der 4 aktuell besten E-Zigaretten-Startersets

Damit man nicht komplett den Überblick in dem Meer an diversesten Geräten verliert, haben wir 4 Geräte herausgepickt, die für Einsteiger bestens geeignet sind. Dennoch unterscheiden sie sich teilweise recht stark voneinander und stehen jeweils als Stellvertreter für eine Reihe ihrer Artgenossen. Hier vorab ein erster Überblick über unsere ausgewählten E-Zigarette Startersets:

Joyetech (InnoCigs) Presence E-Zigaretten Set

 Bedienung

 einfach

 Einstellmöglichkeiten

 keine

 Zugwiderstand

 ideal

 Füllvolumen

 1,9 ml

 Nachfüllbar

 ja

 Verdampferköpfe

 auswechselbar (1,6 Ohm mitgeliefert) 

 Akkukapazität

 mittel (1.100 mAh)

 sonstiges

 einfach zu befüllen

 

MyBlu E-Zigaretten Starterset

 Bedienung

 einfacher geht es nicht

 Einstellmöglichkeiten

 keine

 Zugwiderstand

 ideal

 Füllvolumen

 Podsystem mit etwa 1,6 ml je Pod 

 Nachfüllbar

 nein

 Verdampferköpfe

 im Pod verbaut

 Akkukapazität

 350 mAh

 sonstiges

 neue Generation von Cig-a-likes

  

Aspire Breeze AIO

 Bedienung

 einfach, mit Feuertaste

 Einstellmöglichkeiten  

 keine

 Zugwiderstand

 ideal

 Füllvolumen

 hoch (3 ml)

 Nachfüllbar

 ja

 Verdampferköpfe

 auswechselbar

 Akkukapazität

 mittel (1000 mAh)

 sonstiges

 Heizwendel & Liquid können / müssen nachgefüllt werden 

 

Vaporesso Target Mini TC E-Zigaretten Starter Kit

 Bedienung

 einfach, mit Feuertaster

 Einstellmöglichkeiten  

 einige, Watt- und Temperaturmodus

 Zugwiderstand

 wenig

 Füllvolumen

 2 ml

 Nachfüllbar

 ja

 Verdampferköpfe

 auswechselbar (0,5 Ohm und 0,6 Ohm mitgeliefert) 

 Akkukapazität

 relativ hoch (1.400 mAh)

 sonstiges

 bis 40 Watt Leistung

 

Die Einsteiger-Geräte 2019 im Detail

2019 überschlägt sich der Markt förmlich vor sogenannten Podsystemen. Während sie in den USA bereits der absolute Renner sind, brauchen die guten Stücke etwas, um in der EU anzukommen. Doch ob die einfachen E-Zigarettensysteme, wo einfach die Kartusche ausgetauscht wird, wenn sie leer ist, so vielversprechend sind, wird sich gleich zeigen.

Eine unserer auserwählten E-Zigaretten ist nämlich genau so ein Podsystem, die MyBlu. Die Aspire Breeze AIO wirkt, als wäre ihr Aufsatz auch nur zum Austauschen und Wegwerfen gedacht, aber dem ist nicht so. Die Joyetech Prescence hingegen verfügt über einen auswechselbaren Verdampferkopf im eigentlichen Sinn. Was das ist, werden wir auch gleich noch erläutern. Und die Vaporesso Target Mini zu guter Letzt rangiert bereits an der Schwelle zwischen Einsteiger- und komplexerem Modell.

1) Joyetech Presence

Die Joyetech Presence ist ein typisches Einsteigergerät: einfach zu bedienen, leicht, klein, praktisch und perfekt auch für unterwegs geeignet. Sie ist zuverlässig und produziert nicht zu viel Dampf, eigentlich recht ähnlich einer normalen Zigarette. Für unterwegs ist sogar eine Kappe mitgeliefert, mit der man das Mundstück bedenken kann, damit es in der Tasche nicht an irgendwelche Dinge stößt.

Die Joyetech Presence ist mit dem Zugwiderstand und der Ohm-Anzahl von 1,6 Ohm perfekt fürs MTL-Damfen geeignet. MTL ist eine Abkürzung und steht für mouth-to-lung. Das ist eine der beiden Zugtechniken beim E-Dampfen und imitiert eigentlich das Zigarettenrauchen, wobei der Dampf zuerst in den Mundraum gesogen und erst dann in die Lunge geatmet wird. Dieser Zugwiderstand kann durch die Airflow-Control beliebig variiert werden.

Weiters sei noch erwähnt, dass auch das Topfilling-System super einfach zu bedienen ist. Wenn man täglich mit Liquid herumkleckern muss, vergeht einem die Freude am Dampfen schnell und das Umsteigen wird unattraktiv. Die Joyetech Presence ist als Starterkit allerdings leicht zu befüllen und der Umgang mit E-Zigarette und Liquid ist auch für Anfänger spielend leicht zu meistern.

2) MyBlu

Cig-a-likes werden diejenigen E-Zigaretten genannt, die sowohl vom Dampfgefühl als auch vom Design her möglichst nah an herkömmliche Zigaretten kommen sollen. Bei der aktuellen, neueren Generation von Cig-a-likes ist das nur noch bedingt so. Während das Dampfgefühl nach wie vor das Rauchen imitiert (vom Zugwiderstand und der Größe des Geräts her), weicht das Design doch ziemlich ab. Sie erinnern eher an einen verlängerten USB-Stick als ein Glimmstängel, was ihnen doch ein sehr elegantes Äußeres verleiht.

Vorreiterin des Hypes um die neuen Cig-a-likes ist im deutschsprachigen Raum auch 2019 noch die MyBlu von My. Sie besticht durch ihre einfache Bedienbarkeit mit dem simplen Podsystem, wo man einfach nur eine neue Kartusche einstecken muss, wenn die alte zu Ende gedampft wurde. Bemerkenswert ist auch der rauchähnliche Geschmack, der die Tabakaromen sehr gut zur Geltung kommen lässt, ohne den unangenehmen, verbrannten Geschmack von Zigaretten.

Außerdem sind die Pods, die auch in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen erhältlich sind, mit Liquid gefüllt, das einen Nikotingehalt von 18 mg/ml aufweist. Damit ist man nach einigen Zügen gesättigt und der Nikotingehalt passt im Allgemeinen sehr gut zum Gehalt einer herkömmlichen Zigarette. Alles in allem ist die MyBlu ein ideales Starterkit auch noch 2019 und Starthilfe zum Umsteigen.

3) Aspire Breeze AIO – nachfüllbar und zuverlässig

Bei der Aspire Breeze handelt sich um ein sogenanntes AIO-, also ein All-In-One-Gerät, wobei hier die Kartusche wiederbefüllbar und der Verdampferkopf austauschbar ist. Die Verdampferköpfe, die für dieses Gerät verfügbar sind, weisen einen elektrischen Widerstand von 0,6 Ohm auf, was sie perfekt für das sogenannte MTL-Dampfen eignet. Diesbezüglich eignet sich die Aspire Breeze AIO also schonmal perfekt für den Umstieg.

Ein weiterer Vorteil sind ihre Kapazitäten. Der Akku hält 1.000 mAh lang und in den Tank passen 3 ml E-Liquid. Das bringt einen locker durch den Tag, was beim Umstieg besonders wichtig ist. Unterwegs ständig nachfüllen und Aufladen zu müssen mindert die Freude an der Sache und der Elan zum Umsteigen schwindet. Alles in allem handelt es sich hierbei auch um ein ideales Erstkontaktgerät ohne viel Anspruch und Umschweife.

4) Vaporesso Target Mini

Die Vaporesso Target Mini ist eine E-Zigarette mit separatem Verdampfer und Akkuträger und geht damit bereits etwas in Richtung Gerät für fortgeschrittene Dampfer. Der Akkuträger ist klein und handlich und verfügt über so einige Einstellungsmöglichkeiten, die einen zu Beginn überfordern könnten. Die Einstellungen und Menüführung gestalten sich aber immerhin einfach und intuitiv.

So verfügt der Akkuträger beispielsweise über 5-40 Watt, die im Wattmodus variabel verstellt werden können, sowie einen Temperaturmodus, wo man je verwendetem Verdampferkopf zwischen 5 unterschiedlichen Modi wählen kann. Der Akku hat eine Kapazität von 1.400 mAh, womit man locker durch den Tag kommt. Der mitgelieferte Verdampfer ist der Guardian Tank Verdampfer mit 2 ml Füllvolumen.

Auch hier kann der Zugwiderstand durch unterschiedliche Coils und Airflow-Control variiert werden, sodass sich das Gerät für verschiedenste Vorlieben eignet. Befüllt wird der Tank von oben und wird mit zwei verschiedenen Gewinden gehalten, die als Kindersicherung dient. Prinzipiell ist die Vaporesso Target Mini als etwas komplexes aber durchaus solides Starterkit geeignet.


Beratung: Gute E-Zigaretten-Startersets und Tipps für Anfänger

An Geräten zu erklären, wonach man sich als Umsteiger umsehen sollte, ist vielleicht nicht unbedingt das Wahre. Aus diesem Grund fassen wir hier noch einmal zusammen, worauf es bei einem Einsteigergerät ankommt, wonach man im Fachhandel fragen sollte und in welche Sackgassen man sich nicht manövrieren lassen sollte.

Empfehlung für Einsteiger: Was soll die Elektrozigarette können?

Ein E-Zigaretten-Starterset sollte vor allem zwei Dinge können (vor allem, wenn man versucht von Zigaretten loszukommen): sie sollte verlässlich und einfach zu bedienen sein. Mehr fordert man zu Beginn doch auch gar nicht. Es sollte nichts auslaufen und sofort kaputt werden, die E-Zigarette muss den frisch gebackenen Dampfer ohne viel Aufwand mit Nikotin versorgen.

Große Akkuträger mit x Einstellmöglichkeiten sind bei Anfängern völlig fehl am Platz. Genauso wenig kann man zu Beginn mit einem Sub-Ohm-Set-Up anfangen, es sei denn, man kommt vom Shisha-Bereich. Da der Zugwiderstand bei Shisha und Zigarette sehr verschieden sind, werden auch andere E-Zigaretten benötigt, um die jeweiligen Arten des Rauchens zu imitieren.

Zugverhalten beim Einstieg: MTL vs. DL

Beim Rauchen von Zigaretten wird der Rauch erst in den Mund gezogen und anschließend in die Lunge. Dafür hat die Zigarette einen vergleichsweise hohen Zugwiderstand. Es ist nicht so einfach, Rauch aus der kleinen Stange zu ziehen. Diese Art des Zuges wird MTL, mouth-to-lung, oder Backedampfen genannt.

Beim Rauchen von Shishas besteht weniger Zugwiderstand. Man schafft es, den Rauch mithilfe des Zwerchfells direkt in die Lunge zu ziehen, ohne in durch einen Unterdruck in der Mundhöhle einzusaugen und zuvor in der Mundhöhle zu sammeln. Das nennt man im E-Zigaretten-Jargon DL, direct lung, bzw. Sub-Ohm-Dampfen, da es dafür Verdampferköpfe mit einem niedrigen elektrischen Widerstand (wenig Ohm) braucht.

Fazit

Das waren auch schon die wenigen, hauptsächlichen Tipps und Tricks, die man als Anfänger beim Kauf eines E-Zigaretten-Startersets berücksichtigen kann. So unabdingbar ein zufriedenstellendes Modell allerdings auch ist, gerade beim Umstieg von Zigaretten auf die elektrische Variante kann ein gutes Stück Selbstdisziplin nicht schaden.

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