Der ultimative Akku-Guide für Dampfer

23.03.2015 16:09:39 Themen , Tipps



Zu einer E-Zigarette gehören nicht viele Teile. Da wäre einmal der Verdampfer, mit der Heizwendel, dem Tank und dem Docht und dann die Batterie oder besser gesagt der Akku, welcher vielleicht noch in einem tollen Akkuträger sitzt. Derart einfach ist dann auch das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten.

Je besser der Verdampfer und je besser der Akku, desto mehr Dampf kann eine elektrische Zigarette erzeugen. Heute liegt unser Fokus auf dem Akku der E-Zigarette: Was sollte ich als Dampfer zum Akku wissen und wie kann ich die Lebensdauer eines Akkus verlängern?

Lithium-Ionen-Akkus richtig laden

Fast alle E-Zigaretten, die sich heutzutage im Handel befinden, sind mit modernen modernen Lithium-Ionen-Akkus ausgestattet. Diese Batterien sind in der Lage trotz einer geringen Größe eine starke Leistung zu bringen.

  • Einen neuen Akku sollten Sie zu Anfang einmal voll aufladen, bevor er in die Nutzung geht.
  • Bei Lithium-Ionen-Akkus gibt es keinen „Memory-Effekt“. Ganz im Gegenteil. Denn sollten Sie Ihren LI-Akku bis zur Tiefenentladung entleeren, ist es möglich, dass im Akku selbst „Kupferbrücken“ entstehen, welche ihn zerstören. Bei rund 15% der Kapazität des Akkus sollte dieser wieder an Netz und aufgeladen werden. Häufiges Laden schadet Ihrem kostbaren Akku nicht – ganz im Gegenteil!


Auch der Akku der E-Zigarette ist wie alle Akkus und Batterien dieser Welt ein Verschleißteil, welches früher oder später einmal ausgetauscht werden muss.

Lithium-Ionen-Akkus lagern und transportieren

  • Wenn Sie einen Akku über einen längeren Zeitraum nicht nutzen möchten, sollten Sie diesen bis circa zur Hälfte aufladen und an einen dunklen, kühlen und trockenen Ort abgeschaltet lagern. Empfehlenswert ist es, den Akku alle paar Monate einmal zu prüfen und ggf. wieder etwas aufzuladen.
  • Auch wenn es nicht den Anschein hat, sind Akkus doch sensible elektronische Teile. Achten Sie darauf, dass der Akku nirgendwo herunterfallen kann. Auch eine Lagerung auf einem Stuhl oder einem Sofa ist aus ersichtlichen Gründen nicht zu empfehlen. E-Zigaretten-Halter sind z. B. eine optimale Lösung.
  • Wenn Sie Ihre E-Zigarette mit „außer Haus“ nehmen, sollten Sie dazu ein passendes Etui oder auch ein Umhänge-Band für die E-Zigarette nutzen. Die E-Zigarette hat nichts in der Hostentasche verloren. Beim Transport schalten Sie bitte den Akku immer ab.
  • Es gilt natürlich auch: Vor direkter Sonneneinstrahlung und Feuchtigkeit sollte der Akku immer geschützt werden.


Die Kapazität des Akkus und die Spannung

Die Kapazität eines Akkus wird in Milliampere (mAh) angegeben. Die Spannung bekanntermaßen in Volt. Je mehr Milliampere zur Verfügung stehen desto länger kann ein Akku durchhalten, wenn dieselbe Spannung besteht.

Beispiel: ein 900 mAh Akku, welcher mit einer Spannung von 3.7 Volt betreiben wird, hält länger durch als ein 300 mAh Akku, der mit derselben Spannung genutzt wird.

Wie lange ein Akku dann tatsächlich durchhält, hängt von einigen Faktoren ab:

  • Handelt es sich um einen hochwertigen und neuen Akku?
  • Ist der Akku voll geladen?
  • Welche Spannung wird genutzt?
  • Die Art des verwendeten Verdampfers.
  • Werden ständig lange Züge gedampft oder kurze?


Zwar gibt es reichlich Hinweise darauf, wie lange ein Akku z. B. mit 1400 mAh durchhalten kann (wie zum Beispiel „bis zu 900 Puffs“), doch sind dies tatsächlich nur grobe Angaben.

Die Pflege des Akkus und „Troubleshooting“

Wenn der Akku „zicken“ macht hat dies zumeist sehr einfache Gründe. Der Akku sitzt nicht richtig auf dem Verdampfer, die Kontakte sind verschmutzt, der Akku ist leer, tiefenentladen und/oder wirklich defekt.

  • Die Kontakte des Akkus sollten ab und an einmal vorsichtig mit einem Wattestäbchen oder einem sauberen Tuch gereinigt werden.
  • Wie vorab schon einmal erwähnt sollten Lithium-Ionen-Akkus eher einmal öfter wieder geladen werden.
  • Überprüfen Sie den Sitz des Akkus. Prüfen Sie bitte aber auch die Funktionalität des Verdampfers, um sicherzustellen, wo genau das Problem liegt.


Manuelle E-Zigaretten, automatische E-Zigaretten, Akkuträger

Kleinere E-Zigaretten-Modelle sind teilweise sogar heute noch mit einem Akku ausgerüstet, der automatisch Strom liefert, wenn an der E-Zigarette gezogen wird. Sie sind leicht anwendbar und haben zudem auch oft eine geringere Ladezeit (aufgrund geringerer Kapazität) im Vergleich zu einer E-Zigarette, in welcher der Akku manuell betätigt wird.

Manuell bedienbare Akkus sind dagegen größer, haben normalerweise eine längere Lebensdauer und sind leistungsstärker. Auch gibt es hier Akkus, bei denen sich die Spannung individuell einstellen lässt.

Noch einen Schritt weiter gehen die Akkuträger (mechanische Mods lassen wir Außen vor): Hier können oftmals Spannung und Widerstand reguliert werden. Tabellen und Hinweise für empfehlenswerte Einstellungen finden Sie im Internet.

Die Sache mit den explodierenden Akkus…

Es ist durchaus möglich, dass ein billiger, beschädigter und schlecht gepflegter Akku explodieren kann. Ebenso kann es zu einer Explosion kommen, wenn Amateur-Elektroniker an einem Akku herumbasteln. Bleiben wir bei den Fakten:

  • Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Lithium-Ionen-Akku explodiert liegt, bei circa 1:10 Millionen.
  • Die Wahrscheinlichkeit im Lotto 6 aus 49  sechs richtige Zahlen (ohne Superzahl) zu tippen, liegt bei circa 1:14 Millionen.
  • Die Wahrscheinlichkeit vom Blitz getroffen zu werden liegt bei 1:12 Millionen.
  • Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie von einem Hai gebissenen werden liegt bei 1:3.7 Millionen. Vertrauen Sie also besser Ihrem Akku als einem Hai… ;-)



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