Gefahren und Risiken der E-Zigarette – Alles auf einen Blick

Veröffentlicht am: 09.03.2015 13:09:40
Kategorien: News Rss feed

Bild: flickr.com // Jonny Williams // CC BY 2.0

Es sind nun seit der Einführung bzw. dem Bekanntwerden der E-Zigarette einige Jahre vergangen. Zu Anfang und auch heute noch wird die E-Zigarette von vielen Verbrauchern kritisch betrachtet. Verunsichert durch endlose Meldungen im Fernsehen und anderen Medien, über die „Gefährlichkeit“ dieses kleinen elektronischen Gerätes. 

• „Nitrosamine in E-Zigaretten gefunden“
• „E-Zigarette explodiert“
• „Kann die E-Zigarette Krebs verursachen?“
• „Frostschutzmittel in der E-Zigarette“
• „E-Zigarette als Einstiegsdroge für Kinder“

Viele Jahre sind vergangen und auch viele Studien und Tests wurden durchgeführt. Die gute Nachricht: Die meisten der oben aufgeführten Behauptungen konnten widerlegt werden. Doch nicht nur das. Sogar einige renommierte Institute, Magazine und sogar Versicherungen erkennen nun langsam den wahren Wert der E-Zigarette, wenn es um einen Rauchstopp geht, um von nachweislich tödlichen Tabakprodukten wegzukommen.

Interessante Veränderungen in der Berichterstattung

Vor nicht allzu langer Zeit spielte es eigentlich keine große Rolle, wo über die E-Zigarette gelesen oder sich informiert wurde. Ob die Ärztezeitung, der Spiegel oder die Homepage des Fraunhofer-Instituts. Überall wurde darüber gesprochen, wie gefährlich die E-Zigarette doch sei – oftmals verziert mit einem Interview von Dr. Martina Pötschke-Langer und/oder der Gesundheitsministerin des Landes Nordrhein-Westfalen Barbara Steffens (welche ja nun wirklich eine Expertin ist – siehe Ausbildung … ;-)). 

Inzwischen verändert sich die Berichterstattung, aufgrund vieler Studien zu Wirkung und Nebenwirkung, aber immer mehr zugunsten der E-Zigarette.

• Der Arbeitskreis Krankenversicherungen und die Ärztezeitung stoßen ins gleiche Horn, wenn sie darüber berichten, dass die E-Zigarette bei der Tabakentwöhnung helfen kann und es sogar keine Hinweise auf Gesundheitsrisiken innerhalb von zwei Jahren gäbe.

• Auch bei der Raumluftbelastung durch die E-Zigarette gibt es viele Studien, die beweisen, dass diese zum Teil so gering ausfällt, dass sie unter der Nachweisgrenze liegen. 

Was ist dran an den Gefahren und Risiken der E-Zigarette?

Wir wollen die E-Zigarette keineswegs einfach „verharmlosen“. Doch müssen wir die elektrische Zigarette als gefährlichen Tiger darstellen, wenn sie doch eher eine zahnlose Katze ist?

„Nitrosamine in E-Zigaretten gefunden“

Falsch. Nicht nur Analyselabor "Eurofins Dr. Specht Laboratorien" in Hamburg hat festgestellt, dass im E-Liquid und auch im Dampf der E-Zigarette keine Nitrosamine sind, welche über der Nachweisgrenze liegen.

„E-Zigarette explodiert“

Falsch aufgrund verkehrter Tatsachen. Eine Tatsache ist, dass das Opfer eine selbst modifizierte E-Zigarette bzw. Akku verwendet hat. Zwar können Akkus explodieren, die Wahrscheinlichkeit ist aber bei richtiger Verwendung kaum vorhanden. Genauso häufig können Akkus von Laptops oder Smartphones explodieren.

„Kann die E-Zigarette Krebs verursachen?“

Noch ungewiss, aber eher unwahrscheinlich. In einer E-Zigarette wird kein Stoff verbrannt. Dennoch stehen hier Studien noch aus. Meldungen über „verborgenes Formaldehyd“ sind eher mit Vorsicht zu genießen und spiegeln oftmals lediglich die Interessen der Tabakindustrie wieder. Selbst das renommierte Fraunhofer Institut hat festgestellt, dass E-Zigaretten kein Formaldehyd enthalten.

„Frostschutzmittel in der E-Zigarette“

Richtig, aber dennoch Falsch. Ein Hauptbestandteil im E-Liquid ist das Propylenglykol (PG), welches tatsächlich auch als Frostschutzmittel eingesetzt wird. Aber sicherlich nicht in der reinen Form, wie in der E-Zigarette. Hier ein Vergleich zum „Weinskandal“ zu ziehen ist einfach unseriös. PG gilt als sicher und wird sogar in der Lebensmittelindustrie seit vielen Jahren verwendet. 

„E-Zigarette als Einstiegsdroge für Kinder“

Falsch. Noch peinlicher können Aussagen eigentlich nicht werden?! Ist Zucker die Einstiegsdroge zur Fettsucht (eher ja) und „Candy Crush“ der Einstieg zu einer Glücksspielsucht (eher nein)? E-Zigaretten haben in Kinderhänden nichts zu suchen. 

Jemanden, der eine E-Zigarette nutzt, mit einem künftigen Drogensüchtigen gleichzusetzen bedarf schon einer gewissen Schamlosigkeit. Plus: Egal, wie sehr einige Politiker und Tabaklobbyisten wettern – die E-Zigarette ist und bleibt die bessere Alternative zum Tabakkonsum!

Warum weiterhin trotz aller Studien, welche das Gegenteil beweisen gegen die elektrische Zigarette gewettert wird bleibt ein Rätsel (eigentlich nicht). „Verschwörungs-Theoretiker“ wie wir es sind, glauben natürlich, dass dies etwas mit den enormen Umsätzen der Tabak- und Pharmaindustrie zu tun hat und diese durch Lobbyisten einen Einfluss auf Politiker und Medien ausüben. Aber diese Theorie gehört sicherlich ins Reich der Märchen – oder was glauben Sie?

Diesen Beitrag teilen ...