So finden Sie den passenden Mod / Akkuträger für Ihre E-Zigarette (Teil 2)

07.11.2017 14:58:39 Themen


Schön, dass Sie sich immer noch für Mods interessieren. Wenn Sie Teil 1 unseres Artikels schon gelesen haben, sind Ihnen nun schon wichtige Basics zu Akkuträgern bekannt. Sind Sie weiterhin neugierig auf die speziellen Features von Mods, dann sind Sie hier genau richtig! In Teil 2 geht es um alles Wichtige rund um die Einstellungsmöglichkeiten – so finden Sie Ihren passenden Akkuträger für Ihr ideales Dampferlebnis bestimmt:

Mod Features im Detail: diese Einstellungsmöglichkeiten stehen Ihnen offen

Im ersten Teil haben wir die vielfältigen Features von Mods schon kurz angerissen – nun möchten wir Ihnen diese im Detail vorstellen. Prinzipiell sind diese Einstellungen für Sie relevant:

Feature 1: Leistungs- und Wattbereich

Mit den meisten Mods können Sie die Wattanzahl anpassen. Die bezeichnet man als VW (variable wattage) Mods. Hier handelt es sich um eine der simpelsten Dinge, die Sie beachten müssen, wenn Sie sich einen Akkuträger aussuchen. Prinzipiell ist ein breiterer Leistungsbereich natürlich besser – denken Sie aber immer auch daran, dass die meisten Dampfer gar nicht speziell viel Power brauchen.

Als Beispiel nehmen wir immer gerne die SMOK Alien, die wir auch in einem eigenen Test gründlich unter die Lupe genommen haben. Hier haben Sie 220 W Power unter der Haube – die meisten Dampfer kommen allerdings schon mit 75 W wunderbar aus. Meist sind schon 80 W recht dampfstark, wie etwa bei der Joyetech eGrip 2. Hier haben uns auch die Wolken überzeugt.

Unser Tipp: in den meisten Fällen ist es allerdings so: möchten Sie nicht darauf verzichten, auch richtig große Wolken zu produzieren, dann sind Geräte mit mehr Power Ihre bessere Wahl. Doch das ist nicht immer so. Lesen Sie immer auch Testberichte zu den Modellen und denken Sie also bei der Auswahl daran, welchen Leistungsbereich Sie gerne nutzen würden.

Feature 2: Temperature Control (TC)

Mit TC können Sie eine bestimmte Temperatur einstellen, mit der Sie dampfen möchten. Damit können Sie den unangenehmen Dry Hits vorbeugen, und außerdem auch den besten Geschmack aus Ihren E-Liquids ziehen. Die Reichweite der Temperatur bei TC-Mods ist variabel – als Beispiel nehmen wir mal den Eleaf iStick Pico 75W TC, der in Sachen TC echt fortschrittlich ist.

Hier dampfen Sie je nach Wahl bei 100° bis 315° Celsius. In diesem Fall werden auch sowohl Nickel (TC-Ni), Titanium (TC-Ti) und Edelstahl (TC-SS) Coils unterstützt – das ist nicht immer der Fall – überprüfen Sie also vor dem Kauf, welches spezielle Material Sie benötigen!

Feature 3: Wattage Control im TC-Modus

Es ist auch möglich, die Wattleistung im TC-Modus raufzudrehen. Dafür sollten Sie zuerst wissen, dass bei manchen Geräten im TC-Modus immer schon eine gewisse Wattzahl eingestellt ist. Seien Sie also vorsichtig: es kann sein, dass schon die höchst mögliche Wattleistung betrieben wird, wenn Sie anfangen zu dampfen. Seien Sie also nicht unangenehm überrascht.

Gute TC-Mods erlauben Ihnen natürlich Wattage Control, sodass Sie die Wattzahl selbst bestimmen können. Erhöhen Sie diese, gibt es einen harscheren Hit, bei niedriger Zahl eher einen weicheren Hit.

Feature 4: Output Mode

Die Modi der meisten Mods beschränken sich auf Wattage-Modus, TC-Modus und manchmal auch Bypass-Modus. Hin und wieder gibt es auch noch weitere Optionen, wie sie etwa die SMOK Alien Box anbietet. Hier kann man unterschiedliche Stärkegrade für den Output einstellen.

Indem Sie die Stärke auf „soft“ einstellen, starten Sie behutsamer, mit der Einstellung „hard“ gibt es klarerweise mehr Power und einen stärkeren Hit. Der normale („norm“) Modus ist ebenfalls verfügbar. Diese extra Funktionen sind dann interessant, wenn Sie mehr Kontrolle schätzen.

Feature 5: Widerstandskompatibilität bei der Coil

Mods sind dafür ausgelegt, dass sie unterschiedliche Tanks und Atomizer unterstützen. Das bedeutet für Sie, dass ein guter Mod sowohl mit Coils mit niedrigen, also auch mit höheren Widerständen kompatibel sein soll. Heutzutage hat ein Support für niedrige Widerstände, vor allem unter 1 Ohm Priorität.

Vor allem auch Sub-Ohm-Tanks nutzen häufig Coils mit 0,5 Ohm Widerstand, oder sogar niedriger. Recht breite Möglichkeiten hat beispielsweise die Wismec RX Mini. Hier werden nämlich auch niedrige Widerstände unabhängig vom Modus unterstützt.

Für Sie interessant: TC-Coils haben oft niedrigere Widerstände und Sie dampfen auch im TC-Modus nicht kontinuierlich mit derselben Wattzahl.

Feature 6: Coil Erkennung  

Wechseln Sie Ihren Tank oder Atomizer, dann kann es gut sein, dass sich der Widerstand Ihrer Coil ebenfalls ändert. An dieser Stelle ist es natürlich wichtig, dass Ihr Mod das auch registriert – nur so passt die Wattzahl auch mit der aktuellen Coil zusammen. Viele Geräte machen das aber nicht automatisch. Meistens müssen Sie das im Menü selber einstellen.

Es ist allerdings richtig praktisch, wenn eine E-Zigarette sofort registriert, wenn eine Änderung vorgenommen wird. Das ist beispielsweise bei der Joyetech eGrip 2 der Fall. Hier scheint dann sofort eine Anzeige auf, um Sie zu fragen, ob Sie eine neue Coil benutzen. Diese Funktion ist wirklich angenehm.

Feature 7: Pass Through Charging

Auch dieses Feature hat einen großen Mehrwehrt. Damit können Sie Ihren Mod benutzen, auch während Sie die Batterie aufladen. Wie praktisch das sein kann, müssen wir Ihnen nicht speziell aufbereiten. Gerade wenn Sie nur eine E-Zigarette besitzen, kann die „Pass Through Charging“-Funktion ein wahrer Segen sein. Aber: dadurch braucht Ihr Gerät auch länger zum Aufladen!

Meistens handelt es sich dabei aber um eine minimale Verzögerung – wie etwa bei der Eleaf (SC) 75W iStick Pico TC Mod, oder auch der Eleaf iStick Pico! Wir haben es selbst ausprobiert und waren echt überzeugt.

Fazit

Das waren nun wohl die wichtigsten Einstellungen, die Sie zu Beginn an einem Mod interessieren könnten. Wenn Sie anfangen, sich mit dem Leistungs- und Wattbereich auseinanderzusetzen, die TC-Möglichkeiten ausschöpfen lernen und sich ein wenig mit Wattage Control, Output Mode, Widerständen, Coil Erkennung und dem Pass Through Charging beschäftigen, dann werden Sie bestimmt merken, wie viele Möglichkeiten für ein besseres Dampferlebnis Ihnen offenstehen.

Im dritten und letzten Teil unseres Mod-Guides geht es dann weiter mit Infos zur richtigen Batterie und wichtigen Sicherheitsaspekten bei Akkuträgern. Außerdem geben wir Ihnen ein paar Tipps zur richtigen Größe und Bedienung von Mods. Zum Schluss gehen wir noch auf die wichtigsten Marken ein. Inzwischen wünschen wir wie immer: fröhliches Dampfen! 

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