Verdampfertypen: Vom Selbstwickler bis zum Tanksystem erklärt

Veröffentlicht am: 09.03.2015 12:29:09
Kategorien: Tipps Rss feed

Zumeist ist es ein Artikel, der irgendwo gelesen wurde oder im Freundes- und Bekanntenkreis ist jemand schon zum Dampfer geworden. So wird der erste Kontakt zur E-Zigarette hergestellt. Dann wird ein Online-Shop wie iSmoker für E-Zigaretten besucht oder in einem Forum nach weiteren Informationen geschaut und schon kommt die erste Ernüchterung. Sprechen Dampfer eine Geheimsprache?

Hier wird vom neuen „Clearomizer“ gesprochen, der gerade auf dem Markt gekommen ist, auf der anderen Seite wird über ein „Tanksystem“  oder dem „Cartomizer“ diskutiert und was hat es mit dem „Selbstwickler“ auf sich? Keine E-Zigarette funktioniert ohne Verdampfer – hier erfahren Sie nun, welche unterschiedlichen Verdampfertypen es gibt.

Der Atomizer oder der Verdampfer

Der Ausdruck Atomizer bezeichnet keinen eigenen Verdampfertyp, sondern ist einfach nur ein anderes Wort für Verdampfer. So ist klar, dass wenn wir von Verdampfertypen sprechen auch Atomizer-Typen sagen könnten. Im Atomizer befindet sich die Heizwendel, die dafür sorgt, dass das Liquid zu Dampf wird. Egal welche Art von Verdampfer du hast – es handelt sich immer auch um einen Atomizer.

Clearomizer

Anfangs war der Clearomiser (oder auch Clearomizer) ein wenig umstritten bei den Dampfern, das hat sich aber inzwischen geändert und der Clearomizer ist ganz klar die Nummer eins unter den Verdampfern. Clearomiser erkennt man an dem durchsichtigen oder farbig-durchsichtigen Tank (daher der Name), in dem sich das Liquid befindet und welches dort über (Glasfaser-)Dochte zur Heizwendel transportiert wird.

Der Clearomiser ist eine Kombination von Tank und Atomizer. Inzwischen gibt es eine unüberschaubare Anzahl an Clearomisern, in vielen Farben und Formen. Wichtige Unterschiede finden sich aber bei den

• Headcoil-Clearomisern, bei denen sich der eigentliche Verdampfer kurz unter dem Mundstück der E-Zigarette befindet. Der Dampf bei Headcoil-Clearomisern ist etwas warm, was einige Dampfer dazu bewegt, sich für diese zu entscheiden.

• Bei den Bottomcoil-Clearomizer befindet sich der Kopf des Verdampfers am unteren Ende. Dieser wird von Dampfern gewählt, die einen erkalteten Dampf bevorzugen, da der Abstand zum Mundstück größer ist und der Dampf die Zeit hat, herunter zu kühlen.

• Nun gibt es noch den sogenannten DCT oder auch Dual-Coil-Tank-Clearomiser. Dieser verfügt über zwei Heizwendel, was natürlich eine stärkere Leistung bzw. Dampfentwicklung mit sich bringt.

Tanksystem: Atomizer bzw. Verdampfer mit Tank im Mundstück

Sicherlich sind auch Clearomiser mit einem „Tanksystem“ ausgestattet. Doch wird der Begriff in der Regel dazu verwendet einen Verdampfer zu beschreiben, bei dem das Liquid sich im Mundstück befindet, welches zugleich als Tank dient.

Der traditionelle Verdampfer: Cartomizer

Lange Zeit war der Cartomizer der bevorzugte Verdampfer, vor allem in der Zeit bevor die Tanksysteme und Clearomizer auf den Markt erschienen. Noch heute gibt es Dampfer, die den Cartomizer, welcher mit einem Liquid getränkten Wattebausch im Depot funktioniert, aufgrund des hervorragenden Geschmacks bevorzugen. Die Depots können entweder selbst nachgefüllt oder als Einweg-Depots, schon mit Liquid befüllt gekauft werden. Cartomizer werden nur noch relativ selten angeboten. Die Handhabung ist etwas komplizierter als bei den Clearomisern.

Eine Person und ein Verdampfertyp: Der Selbstwickler

Sicherlich kann der Dampfer, welche seine Verdampfer selbst wickelt auch als „Selbstwickler“ bezeichnet werden. Gemeint ist aber zumeist der Verdampferkopf. Selbstwickler gab es zu Anfang der E-Zigarette nicht. Diese Lücke wurde erst entdeckt, als geschickte Dampfer damit begannen ihre Verdampfer selbst zu reparieren bzw. zu erneuern, um Geld zu sparen oder auch um die Leistung zu erhöhen.

Nunmehr bieten die Hersteller aber auch Verdampfer an, die so konstruiert sind, dass der Dampfer in der Lage ist, bei Bedarf die Heizwendel oder die Dochte selbst auszutauschen, ohne den Verdampfer dabei „gewaltsam“ zerlegen zu müssen.

Tipp: Als Dampf-Beginner sollte man sich nicht verunsichern lassen. Am besten greift man auf ein komplettes Starter-Set zurück, bei denen die E-Zigaretten mit hochwertigen Clearomisern ausgestattet sind. Schon nach kürzester Zeit werden Sie wissen, ob Sie ggf. auf einen anderen Verdampfertypen umsteigen willst.

 

 

 

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