SMOK Stick V8

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SMOK (Steamax) Stick V8 E-Zigaretten Set inkl. TFV8 Big Baby Clearomizer.

ab 39,95 € inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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Toller Geschmack, sanftes Dampfen mit sanftem Knistern. Der SMOK Vape Stick V8 in Kombination mit dem TFV8 Big Baby Clearomizer überzeugt im Test, aber mit welchen Kriterien? Das Set sieht einfach gestrickt aus, aber es hat es faustdick hinter den Ohren.

Schon der Akku wartet mit unglaublichen 3.000 mAh Akkukapazität auf. Das tröstet auch über die Tatsache hinweg, dass das SMOK Stick V8 Kit keine speziellen Ausgabemodi anbietet. Man dampft hier fest geregelt. Das bedeutet, dass weder Watt noch Temperatur noch sonst etwas einzustellen ist. Man bekommt eine konstante Ausgangsspannung und muss sich um nichts mehr kümmern. Ein echtes SMOK Starter Kit, das nebenbei auch noch tadellos performt.

Mit einer Länge von 85 mm und einem Durchmesser von 24,5 mm ist der Vape Stick im idealen Hosentaschenformat gehalten. Der Stick begleitet einen also überall hin mit. Das wird auch ermöglicht durch den micro-USB-Anschluss und eine Passthrough-Funktion, die den Strom direkt während des Ladens zum Dampfen nutzbar macht. Empfehlenswert ist das allerdings nicht, da es den Akku unnötig strapaziert. Auch fällt auf, dass der Anschluss für das Ladekabel mittig in Höhe des Feuertasters verbaut ist. Das ist etwas unpraktisch, da der Stick so beim Laden schnell das Gleichgewicht verliert und auch das Dampfen während des Ladens gestaltet sich so nicht sehr komfortabel.

Beim SMOK Stick V8 Kit handelt es sich nicht um ein All-In-One-Gerät. Das heißt man kann den Verdampfer abnehmen und dank des 510er-Anschlusses fast jeden beliebigen Verdampfer aufsetzen. Nur beim Durchmesser ist man logischerweise eingeschränkt, denn Clearomizer mit einem Durchmesser von über bzw. unter 24,5 mm sind mit dem Akkuträger nicht bündig.

Im SMOK Stick V8 Kit bekommt man den TFV8 Big Baby Clearomizer mitgeliefert. Er reiht sich neben dem TFV8 Cloud Beast, dem TFV12 Cloud Beast King und dem TFV8 Baby Beast in die „Beast“-Reihe ein. Es scheint, als hätte man es sich bei dieser Serie zur Aufgabe gemacht, für alle Bedürfnisse den idealen Verdampfer anbieten zu können. Ist das der Fall, so ordnet sich der TFV8 Big Baby Verdampfer als Allrounder ein.

Der TFV8 Big Baby Clearomizer verfügt über ein beachtliches Tankvolumen von 5 ml. Der Tank kann über ein Top-Filling-System bequem befüllt werden. Mitgeliefert werden zwei Sub-Ohm dual Coilheads V8 Baby M2 Core Dual Head zu 0,15 und 0,25 Ohm. Sie sind in einem für Sub-Ohm recht moderaten Wattbereich (der 0,25er dampft sehr gut bei 30-50 Watt) einwandfrei dampfbar und das leistet der SMOK Stick V8, bzw. der darin steckende Akku, allemal. Nicht umsonst trägt die ganze Reihe den gleichen Namen: V8.

Um die Sub-Ohm-Köpfe noch besser für direct lung Züge nutzen zu können (bzw. um die Zugstärke noch eine Spur zu regulieren), gibt es die eingebaute Airflow-Control. Sie ist gut sichtbar am unteren Ende des Verdampfers angebracht und ist stufenlos regelbar. Was ganz praktisch ist, ist, dass die Einstellung sichtbar ist, denn die Öffnung ist nicht im Inneren versteckt verbaut, wie bei anderen Geräten. Mit diesen Features wird das Gerät zu einem echten Cloud Chasing Kit.

Sub-Ohm-Dampfer benötigen immer genügend Liquid im Inneren des Verdampferkopfes. Das machen bei den V8 Baby M2 Core Dual Heads vergleichsweise riesige Nachflusslöcher möglich, die direkt zur Watte führen. So vermeidet man auf jeden Fall einen dry hit und macht die Coil nicht so schnell kaputt. Dry hit bedeutet, dass die Watte nicht genügend Liquid abbekommen hat. Wenn man dann den Feuerknopf betätigt, heizt sich die Heizwendel auf und erhitzt die darum gewickelte Watte auf. Ohne genügend Liquid verdampft aber nicht das Liquid, sondern die trockene Watte wird angekokelt. Das knabbert ordentlich an der Lebensdauer des Verdampferkopfes und schmeckt auch nicht besonders gut.

Wir möchten an dieser Stelle gerne noch ein kleines Wort über Umsteiger verlieren, also jene Menschen, die vom Zigaretten rauchen auf E-Zigaretten dampfen umsteigen möchten. Viele Geräte werden als die absoluten Anfänger- und eigens kreierten Einsteiger-Kits angepriesen. Das stimmt aber nur bedingt. Wichtig ist in erster Linie einmal, dass man Erst-Dampfer nicht überfordert.

Tausende von Einstellmöglichkeiten sind grenzenlos überflüssig, wenn der Kunde/die Kundin noch nicht einmal weiß, wie der Dampf überhaupt entsteht und ob ihm/ihr das Ganze überhaupt zusagt. An dieser Stelle ist natürlich einmal ein Modell empfehlenswert, das erstmal sämtliche Einstellungen für einen übernimmt, wie das auch bei diesem Gerät – dem SMOK Stick V8 Kit – der Fall ist.

Allerdings gibt es da noch die Ohm. Der Widerstand, der beim Dampf ziehen besteht, wird in Ohm gemessen. Je höher die Ohm-Zahl, desto fester muss man ziehen, um Dampf einzusaugen. Um den Zugwiderstand der herkömmlichen Zigarette halbwegs zu simulieren, benötigt man eine Ohm-Zahl von in etwa 1,5 bis 1,8 Ohm. (Bei Selbstwickeleinheiten gilt dies nicht mehr)

Wichtig zu wissen ist auch, dass es (grob zusammengefasst) 2 Arten des Dampfens gibt: mouth-to-lung (oder dt. ‚Backendampfen‘ bzw. ‚Mund-Zu-Lunge‘) und direct-lung (oder dt. ‚Lungendampfen‘). Ersteres ist die traditionelle Art und Weise, also wie man auch Zigaretten raucht. Dafür braucht man aber auch höhere Widerstände ab etwa 1 Ohm. Sub-Ohm-Dampfer dagegen sind beim Widerstand in etwa wie Shishas und der Dampf kann so direkt in die Lunge gesogen werden.