Regelbare Akkuträger

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Von Joyetech bis Wismec – Akkuträger für jeden Geschmack

In dieser Kategorie finden Sie unter anderem die neuesten Akkuträger und andere bewährte Geräte. Bei den sogenannten regelbaren E-Zigarettenmodellen lässt sich die Wattanzahl oder Temperatur per Knopfdruck regeln – so können Sie das Dampfverhalten Ihrer E-Zigarette perfekt Ihren Vorlieben und dem verwendeten Verdampfer bzw. Verdampferkopf anpassen.

Für wen lohnt sich ein regelbares Modell?

Regelbare Akkuträger ermöglichen Ihnen ein ganz anderes Dampferlebnis als Einsteigermodelle, sind aufgrund ihrer elektronischen Regelung und der vielen Funktionen aber natürlich auch teurer als Sets mit beispielsweise eGo-Akkus. Wir empfehlen den Kauf eines geregelten Akkuträgers, wenn Sie bereits Erfahrungen mit elektronischen Zigaretten gesammelt haben und „upgraden“ möchten.

Mit einem regelbaren Akkuträger haben Sie mehr Kontrolle über Ihr Dampfverhalten. Wenn Sie diese Kontrolle aber lieber abgeben möchten, weil Sie sich nicht groß mit den vielen Einstellmöglichkeiten beschäftigen wollen, raten wir eher zu einfacheren Modellen. Besonders für Einsteiger sind regelbare Akkuträger erstmal nicht sehr empfehlenswert.

Arten und Möglichkeiten

Wer sich einmal mit der Vielfalt der regelbaren Akkuträger beschäftigt hat, dem wird klar sein, dass das nicht alles dieselben Geräte in anderer Verpackung sein können. Jedes Modell feuert anders, lässt sich anders einstellen und ist für verschiedene Zwecke am besten geeignet. Wir haben einen Überblick zusammengestellt, der ein klein wenig Ordnung in das Akku-Chaos bringen soll.

Wie viel Watt?

Zunächst kann man meist bereits in den Produktnamen erkennen, wie viel Watt der Akkuträger zu leisten im Stande ist. Vereinzelt gibt es Marken, die ihre Leistung bis in die 300 Watt pushen, wobei sich so mancher Dampfer dann bereits zurecht fragt: Wofür? Dabei handelt es sich quasi um Dampfmaschinen, die eigentlich hauptsächlich dazu da sind, das absolute Maximum an Dampf herauszuholen. Es geht dann eigentlich nicht mehr um Geschmack, oder Befriedigung eines Nikotinbedürfnisses.

Danach wird es stufenweise weniger: 228 Watt und 200 Watt sieht man schon häufiger als die 300-Watt-Varianten. Bereits überaus zufriedenstellende Modelle leisten an die 100 Watt, manche 85 oder 70 und das reicht bis zu den 40 Watt, die hauptsächlich für traditionelles Dampfen und für den Einstieg geeignet sind.

Als Faustregel gilt:

Weniger Watt = weniger Dampf,
aber die Wattzahl sollte immer an den jeweiligen Verdampferkopf angepasst werden (Leistungsbereich)

Mehrere Akkus?

Als nächstes ist die Größe entscheidend. Hat man im Auge, die Zurückhaltung links liegen zu lassen und auf Leistung zu setzen, kann man sich überlegen, sich ein richtig großes Modell zuzulegen, das bis zu 4 Akkus verträgt. Damit sind dann zum Teil sogar mehr als 300 Watt möglich. Wer an so intensiver Leistung gar nicht interessiert ist, kann bei mehreren Akkus immerhin noch von der längeren Laufzeit profitieren.

Ansonsten reicht in den meisten Modellen auch ein einziger Akku aus. Ganz oft handelt es sich dabei übrigens um 18650er-Akkus, die man herausnehmen und separat lagern, austauschen und laden kann. Die regelbaren Akkuträger mit fest verbautem Akku sieht man inzwischen eher selten.

E-Zigaretten AkkuträgerSub-Ohm oder traditionell?

Die Rechnung ist ganz einfach: dampft man wegen großer Wolken oder ist einem das eher egal? Das klingt etwas kurz gegriffen, ist es wahrscheinlich auch, aber im Großen und Ganzen besteht darin der Unterschied. Sub-Ohm-Dampfen bedeutet, dass der Verdampfer bzw. der Verdampferkopf nur wenig Zugwiderstand aufweist. Es wird dabei mit hohen Leistungszahlen gedampft, was dazu führt, dass man tiefe, lange Züge macht, bei denen viel Dampf produziert wird.

Wenn man beim Sub-Ohm-Dampfen nicht ganz eingeschränkt sein will, braucht man also einen Akkuträger, der mindestens 80 Watt leisten kann. Traditionelles Dampfen funktioniert auch bei niedrigen Wattzahlen. Da reicht ein Akkuträger locker aus, auch wenn er nur bis zu 30 Watt ausgibt. Aufgrund des hohen Widerstands des Verdampferkopfes ist das mehr als genug.

Geregelt oder ungeregelt?

Nun ja, da wir uns hier in der Abteilung der regelbaren Akkuträger befinden, stellt sich diese Frage eigentlich nicht weiter. Erwähnt werden sollte sie trotzdem, denn immerhin gibt es sehr wohl eine gute Auswahl an geregelten Akkuträgern und solchen, bei denen man keine Einstellungen vornehmen kann.

Generell gilt die bereits weiter oben angebrachte Empfehlung. Eine regelbare E-Zigarette wird Ihnen nur Spaß machen, wenn Sie sich bereits ein bisschen mit der Technik, die dahintersteckt, auskennen. Andererseits versprechen die Einstellungsmöglichkeiten selbstverständlich ein personalisiertes und potentiell perfektes Dampfvergnügen.

Getaktet oder nicht?

Diese Frage stellt sich heutzutage meistens gar nicht mehr. Gerade die geregelten Akkuträger sind ohnehin mit einer entsprechenden Elektronik ausgestattet, sodass es sich in jedem Fall um einen getakteten Akkuträger handelt. Daneben gibt es allerdings auch noch ungeregelte, mechanische Geräte, die ungetaktet sein können.

Ungetaktet bedeutet grob ausgedrückt, dass der Akku immer so viel Spannung abgibt, wie er gerade zur Verfügung hat. Die Leistung verändert sich also direkt proportional zum Ladestand des Akkus und die Dampfentwicklung lässt nach, je länger der Akku nicht nachgeladen wurde. In neueren, regelbaren Geräten kann man das in Form des Bypass-Modus nachstellen lassen.

Die Form: Tube oder Box Mod?

Eine Frage stellt sich schließlich noch. Welche Form soll der Akkuträger haben? Nun ja, so schwierig zu beantworten ist das gar nicht, denn die meisten regelbaren Mods sind ohnehin rechteckig, also Box Mods. Vereinzelt gibt es auch Tubes, deren Watt verstellbar sind, aber schon allein aus der Perspektive des Designs ergibt es mehr Sinn, einen geregelten Akkuträger als Box zu konzipieren. Schließlich passt dort ein Display besser auf die Oberfläche, als bei einem stabförmigen Akkuträger.

Die Tube Mods im Gegenzug sind meist ungeregelte Akkuträger, die eine konstante Wattzahl abgeben. Die Innokin Endura T18 gibt zum Beispiel durchgehend 14 Watt ab, was sich ideal zum MTL- bzw. traditionellen Dampfen eignet.

Vorteile von regelbaren Akkuträgern

Für passionierte Dampfer, denen ein möglichst individuelles Dampfen wichtig ist, bieten diese Modelle vielfältige Einstell- und Kontrollmöglichkeiten. Das ist auch der wesentliche Vorteil, den die regelbaren Akkuträger haben. Was da alles dranhängt und wie viel Spielraum man schlussendlich tatsächlich hat, fasst das Folgende zusammen.

Volt- und Wattregelung

Mit der Volt- und Wattregelung, der wohl wichtigsten Funktion eines regelbaren Akkuträgers, können Sie unter anderem darüber bestimmen, wie viel Dampf Ihre elektronische Zigarette erzeugen soll. Auch die Temperatur und Dichte des Dampfs lässt sich auf diese Weise anpassen. Egal, ob Sie kühleren oder eher wärmeren Dampf bevorzugen, eine eher geringe Dampfmenge (wie bei herkömmlichen Tabakzigaretten) oder „Volldampf“ mögen – mit der Volt- und Wattregelung individualisieren Sie Ihr Dampferlebnis.

Vorteile von regelbaren AkkuträgernDarüber hinaus bietet die Wattregelung noch einen anderen Vorteil: Einmal auf Ihre Bedürfnisse angepasst, können Sie verschiedenste Verdampfer benutzen und behalten dabei ihr persönliches Setting. Verwenden Sie mehrere Verdampfer auf einem ungeregelten Gerät, kann es dazu kommen, dass sich Qualitätsunterschiede ergeben, wo eigentlich gar keine sind.

Wie viel Watt für wie viel Ohm?

Die Angaben auf der Coil verraten in der Regel, mit wie viel Watt man die Coil dampfen sollte.

Ganz generell gilt:
wenig Widerstand (Ohm) -> viel Watt

Beispiel:
0,15 Ohm -> 30-70 Watt
1,5 Ohm -> 8-20 Watt

Volt- / Wattanzeige

Natürlich lassen sich Akkuträger nicht nur regeln, sondern verfügen zumeist auch über ein LCD, welches Ihnen den jeweils aktuellen Wert anzeigt. So bekommen Sie ein Gefühl dafür, welche Einstellungen für Sie optimal sind und können sie auch jederzeit präzise ändern. Die Anzeige gibt außerdem (je nach Modell) verschiedenste Informationen über Ohm-Widerstand, Zuganzahl oder sogar Zugdauer und verfügt über ein Menü, wo sämtliche Einstellungen getätigt werden können.

Wechselbarer Akku (18650er- oder 26650er-Akkus)

Anstatt Ihre komplette E-Zigarette an das Ladegerät anschließen zu müssen, können Sie beim Akkuträger den Akku ganz einfach auswechseln. Die Vorteile liegen auf der Hand: Während die Akkus noch im Ladegerät laden, können Sie den Akkuträger einfach mit frischen Akkus bestücken und weiterdampfen.

Man würde vielleicht sagen: Das kann ich dank der Pass-Through-Funktion auch, jedoch hängt man dann immer noch mit der E-Zigarette am Ladekabel. Da sind wechselbare Akkus schon wesentlich bequemer. Auch auf Reisen kann man als Ersatz nun einfach geladene Akkus mitnehmen.

Bleibt noch zu besprechen, was der Unterschied zwischen 18650er- und 26650er-Akkus ist. Dabei geht es lediglich um die Größe. Die ersten beiden Ziffern stehen für den Durchmesser, also 18 mm und 26 mm. Die nächsten beiden Ziffern bezeichnen die Länge. Die beiden Ausführungen sind also beide 65 mm lang. Die Null am Ende gibt an, dass es sich um einen Zylinder handelt.

Leistungstechnisch unterscheiden sie sich prinzipiell nicht, außer dass der dickere Akku länger leisten soll. Dadurch, dass die 18er-Variante häufiger zum Einsatz kommt, wurde er allerdings auch besser entwickelt und ist qualitativ ab und zu etwas weiter als der 26er. Für E-Zigaretten, die mit 26er-Akkus laufen, gibt es Adapter, damit man sie auch mit den herkömmlicheren Akkus betreiben kann.

Kompatibilität mit gängigen Verdampfern dank 510er-Gewinde

Fast alle geregelten Akkuträger haben ein sogenanntes 510er-Gewinde. Diese Errungenschaft, muss man fast sagen, der Dampfcommunity erlaubt die Kombination verschiedenster Geräte bzw. deren Einzelteile. Der Lieblingsverdampfer kann damit einfach auf dem neuen Akkuträger ausprobiert werden und umgekehrt.

Der Kombinationsmöglichkeiten sind auch designtechnisch keine Grenzen gesetzt. Von der eleganten Schwarzkombi bis zum schrillen Farbmix kann man sich frei austoben, wobei das Dampferlebnis in den meisten Fällen wohl dann doch im Vordergrund stehen wird. Aber immerhin: das Auge dampft ja mit.

Zuganzeige

Gerade wenn man mit dem Dampfen beginnt, um das Rauchen hinter sich zu lassen, die Elektrozigarette also als Ausstiegshilfe betrachtet, hilft die Zuganzeige: Dank dieser Funktion können Sie jederzeit nachschauen wie viele Züge Sie schon genommen haben. Joyetechs eVic bietet sogar die Möglichkeit diese Werte per USB auf Ihren Computer zu übertragen und auszuwerten.

Außerdem kann man die Anzahl bei vielen Modellen beschränken lassen, sodass man sich nicht übernimmt, besonders, wenn man die Intensität der Nikotinzufuhr mit einer E-Zigarette noch nicht ganz einschätzen kann.

Widerstandmessung

Bei den meisten Akkuträgern können Sie den Widerstand des Verdampfers ganz einfach per Knopfdruck messen. Das ist besonders wichtig für alle, die Ihre Verdampfer selbst bestücken, denn so weiß man genau, inwiefern man die selbstgewickelte Coil noch adjustieren muss, um auch auf ein gutes Ergebnis zu kommen. Mit dem richtigen Akkuträger braucht man also nicht mal ein Ohmmessgerät, um eigene Coils zu wickeln.

Warnfunktionen und Sicherheitsvorkehrungen

Nahezu alle Akkuträger verfügen zusätzlich über diverse Warnfunktionen. So können Sie beispielsweise den aktuellen Akkustand jederzeit vom Display ablesen oder werden gewarnt, wenn der Akku zu warm werden sollte (Temperaturkontrolle).

Darüber hinaus ist selbstverständlich auch für die Sicherheit gesorgt. Egal, ob ein Akkuträger geregelt oder ungeregelt ist, er ist immer mit Tiefenentladungs- und Überladungsschutz ausgestattet. Außerdem ist im Falle der Entgasung des Akkus vorgesorgt, damit diese grusligen Berichte über explodierende E-Zigaretten sich nicht bewahrheiten bzw. wiederholen.